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Xi Jinping trifft Donald Trump

2019-06-30 11:50:11 CRI

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping ist am Samstag mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump in Osaka zu einem Gespräch zusammengekommen.
Beide Staatsoberhäupter haben sich dabei tiefgehend über die grundlegenden Probleme bei der Entwicklung der bilateralen Beziehungen, die aktuellen Wirtschafts- und Handelsstreitigkeiten zwischen beiden Ländern sowie über von beiden Seiten aufmerksam verfolgte internationale und regionale Fragen ausgetauscht. Dies wird die Beziehungen zwischen China und den USA in der nächsten Phase in eine bestimmte Richtung lenken. Beide Staatschefs einigten sich auch auf die Entwicklung der auf Koordination, Kooperation und Stabilität basierenden bilateralen Beziehungen.
Bilaterale Beziehungen zwischen China und den USA
Xi Jinping erklärte, die chinesisch-amerikanischen Beziehungen zählten zu den wichtigsten bilateralen Beziehungen der Welt. Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen China und den USA vor 40 Jahren sei eine grundlegende Tatsache unverändert geblieben: Zusammenarbeit führe zu gemeinsamem Gewinn und Konfrontation schädige die Interessen beider Seiten. Zusammenarbeit gehe über Kontroversen und Dialoge seien besser als Konfrontationen.
Die bilateralen Beziehungen seien derzeit mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert. Dies entspreche nicht den Interessen beider Seiten. Trotz der Kontroversen seien die Interessen beider Länder hochgradig miteinander verbunden, während in vielen Bereichen Kooperation stattfinde. Beide Länder sollten nicht in Konflikt und Konfrontation geraten, sondern einander fördern und sich gemeinsam entwickeln, so Xi weiter.
Trump zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Gipfeltreffen zwischen den USA und China zu einer positiven Entwicklung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen beitragen werde.
Wirtschafts- und Handelsstreitigkeiten
Zum Wirtschafts- und Handelsproblem sagte Xi, die Essenz der Wirtschafts- und Handelskooperation zwischen China und den USA liege grundlegend im gemeinsamen Gewinn. China sei bereit zu weiteren Verhandlungen, um Kontroversen unter Kontrolle zu bringen. Doch die Konsultationen müssten gleichberechtigt sein und von gegenseitigem Respekt zeugen. Nur so könnten die angemessenen Sorgen beider Seiten beigelegt werden. In Fragen, die Chinas Souveränität und Würde beträfen, werde China die eigenen Kerninteressen auf jeden Fall wahren. Die Kontroversen zwischen beiden Ländern sollten durch Dialoge, Verhandlungen und für beide Seiten akzeptable Methoden gelöst werden.
Bei dem Gespräch hat Xi auch die faire Behandlung chinesischer Unternehmen und Studenten in den USA gefordert, um eine normale Kooperation zwischen den Firmen beider Länder in Wirtschaft, Handel und Investitionen sowie den normalen Austausch zwischen beiden Bevölkerungen zu gewährleisten.
Trump erklärte, die USA wollten durch Konsultationen einen ausgewogenen Handel zwischen beiden Ländern schaffen und Unternehmen aus beiden Ländern faire Behandlung garantieren. Die USA würden keine neuen zusätzlichen Zölle auf aus China importierte Waren erheben. Er hoffe zudem auf mehr Einfuhren Chinas aus den USA, so Trump weiter. Die USA wollten mit China einen für beide Seiten akzeptablen Handelsvertrag vereinbaren.
Xi Jinping und Donald Trump haben sich auch auf die Wiederaufnahme der Wirtschafts- und Handelskonsultationen auf Grundlage von Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt geeinigt. Die USA wollen demnach keine neuen zusätzlichen Zölle auf Importwaren aus China erheben und die Wirtschafts- und Handelsteams beider Länder werden erneut über die konkreten Probleme beraten.
Taiwan-Frage
Xi Jinping hat bei dem Gespräch mit Donald Trump auch den Standpunkt der chinesischen Regierung in der Taiwan-Frage erklärt. Dazu sagte Trump, die USA würden weiterhin auf die Ein-China-Politik bestehen.
Atomfrage auf der Koreanischen Halbinsel
Über die Atomfrage auf der Koreanischen Halbinsel sagte Xi, China unterstütze die Aufrechterhaltung von Dialogen und Kontakten zwischen den Spitzenpolitikern der USA und Nordkoreas. China hoffe darauf, dass die USA und Nordkorea den Dialog so bald wie möglich wieder aufnehmen könnten. China sei bereit, dabei eine konstruktive Rolle zu spielen.
Trump erklärte, die USA legten großen Wert auf die wichtige Rolle Chinas in der Atomfrage auf der Koreanischen Halbinsel und wollten den Kontakt und die Koordination mit China aufrechterhalten.

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